« Africa meets Business » am 28. März 2017 in Berlin

Am 28. März 2017 fand wieder das jährliche Treffen zwischen deutschen Unternehmen, Abgeordneten des Bundestages, Vertretern der Bundesregierung und internationaler Organisationen sowie afrikanischen Botschaftern in Berlin statt. Die Veranstaltung bot eine wichtige Gelegenheit, sich über die Intensivierung der bestehenden deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen informell auszutauschen sowie verschiedene Kooperations- und Netzwerkmöglichkeiten zu erkunden.

In diesem Jahr hatten die Veranstalter die Ehre, die Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßen zu können, welche eine Rede hielt, in Anwesenheit des Bundesministers für 

wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, sowie Thomas Silberhorn, Staatssekretär im BMZ.

Ein „Runder Tisch“ wurde vom Bundestagsmitglied Dr. Frank Heinrich moderiert. Dabei ermutigte der Botschafter der Insel Mauritius die deutschen Unternehmen, „es zu wagen“, in Afrika, dem „Kontinent der Potenziale und der Märkte“, zu investieren.

Von ihrem Erfolg in Afrika berichteten drei Unternehmen im Infrastruktur- und Energiesektor. Die zu vermittelnde Botschaft war, dass die Risiken kein Hindernis zur Investition sein sollten, weil sie nicht nur in Afrika, sondern auch in allen Ländern der Welt existieren.

In ihrer Rede betonte die Kanzlerin als Priorität Deutschlands in seiner Präsidentschaft der G-20 die wirtschaftliche, soziale und nachhaltige Entwicklung der afrikanischen Länder, und wichtige Themen wie: die Notwendigkeit von einem Zugang zu Elektrizität für alle durch regionale Infrastrukturprojekte, mehr Kreativität auf Seiten Afrikas, Transparenz, Zuverlässigkeit, Korruptionsbekämpfung, Begleitmaßnahmen zur Projektfinanzierung, Bekämpfung der illegalen Einwanderung, Mikrokredite für Frauen, Aufbau von Kapazitäten, Landwirtschaft und Gesundheit. Darüber hinaus ermunterte sie deutsche Unternehmen in Afrika zu investieren, und verwies dabei auf die wachsende Präsenz von China und der Türkei in afrikanischen Ländern.

Anschließend standen für jede einzelne Botschaft Sitzgruppen zur Verfügung, damit ihre Vertreter sich mit den anwesenden Fachexperten direkt austauschen können. Die Botschaft von Madagaskar wurde durch die Geschäftsträgerin a.i. und zwei Botschaftsräten vertreten.