Internationale Konferenz “G20 – Partnerschaft mit Afrika – Investitionen in eine gemeinsame Zukunft“ in Berlin am 12. und 13. Juni 2017

Die Konferenz "G20 - Partnerschaft mit Afrika - Investitionen in eine gemeinsame Zukunft" fand am 12. und 13. Juni in Berlin statt. Die Initiative im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft, zielt darauf ab, den Zusammenarbeitsbemühungen zwischen G20-Mitgliedern und afrikanischen Ländern zur Förderung einer nachhaltigen 

wirtschaftlichen Entwicklung neue Impulse zu verleihen, indem die Rahmenbedingungen für die Erweiterung von Investitionsmöglichkeiten durch Investitionsabkommen verbessert werden, und damit zur Umsetzung der Agenda 2063 der Afrikanischen Union beizutragen.

Das Staatsoberhaupt der Republik Guinea, als derzeitiger Vorsitzender der Afrikanischen Union, sowie andere Staatspräsidenten der afrikanischen Länder nahmen an diesem hochrangigen Treffen teil. Alle in der Bundesrepublik Deutschland akkreditierten afrikanischen Botschaften, darunter auch die Botschaft von Madagaskar, waren ebenfalls auf der Konferenz vertreten.

Die Highlights dieser großartigen Veranstaltung, die an einem schlichten Ort stattfand - eine Widerspiegelung des deutschen Pragmatismus und der deutschen Bescheidenheit - waren die folgenden:

Neben den Hauptthemen der Konferenz zur Förderung des integrativen Wirtschaftswachstums und der Anreize für Investitionen in den privaten Sektor in Afrika wurden weitere verwandte und innovative Themen im Hinblick auf eine bessere Umsetzung angesprochen: Investitionen in die grundlegende Infrastruktur, Schaffung von Arbeitsplätzen, Berufsausbildung, Digitalisierung und die wichtige Rolle von Jugend- und Frauenunternehmertum sowie Investitionen in Energie.

Die deutsche Bundeskanzlerin betonte die Notwendigkeit eines offenen Dialogs und gab damit die Möglichkeit, sich mit den Problemen an der Quelle auseinanderzusetzen.

Die aktive Teilnahme der G20-Staaten war auch festzustellen. In ihren Reden begrüßten die Vertreter die deutsche Initiative und erinnerten an die bereits bestehenden Kooperationsrahmen mit den AU-Mitgliedsländern, ob einzeln, nach Subregion oder mit der AU im Allgemeinen und erneuerten ihre Bereitschaft und ihr Engagement, diese Initiative im Interesse aller zu unterstützen.

Gleichzeitig fand am 12. Juni in der Handelskammer Berlin vor der offiziellen Eröffnung die Präsentation eines globalen und länderspezifischen Überblicks der afrikanischen Perspektiven 2017 mit Schwerpunkt Industrialisierung statt.

Die Veranstaltung bot insbesondere Raum für Begegnung und Austausch. So konnte die Geschäftsträgerin a.i. der Botschaft sich mit den Partnern des Auswärtigen Amtes, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ Berlin und Bonn), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW Frankfurt) sowie mit Unternehmen wie Siemens treffen. Dies war die Gelegenheit, über den jüngsten Besuch des madagassischen Staatspräsidenten in Berlin zu berichten bzw. positive Rückmeldungen dazu zu erhalten.

Am Rande der Konferenz brachte der amtierende Vorsitzende der Afrikanischen Union, SEH Alpha CONDE, die Leiter der afrikanischen Missionen zusammen, um sie über die eingeleiteten Reformen in der Organisation zu informieren. Darüber hinaus ermutigte er sie in ihrer Aufgabe als Vertreter nicht nur ihres jeweiligen Landes sondern auch der Afrikanischen Union. Verantwortung übernehmen, sein Schicksal in die Hand nehmen, Stolz und Verteidigung der nationalen Souveränität und schließlich die Bereitstellung von Ressourcen durch die afrikanischen Länder selbst waren die wichtigsten Botschaften des Präsidenten.