Am 25. März fand in Oslo ein Treffen der norwegischen Madagaskar-Interessenten mit Madagassen der Diaspora und Vertretern der Botschaft statt.

Die Förderung freundschaftlicher, ökonomischer und kultureller Beziehungen sowie von Entwicklungsinitiativen zwischen Norwegen und Madagaskar wurde durch eine Dienstreise der Geschäftsträgerin a.i. mit zwei Botschaftsräten nach Oslo (Norwegen) betont.

Das Treffen war die Fortsetzung einer Arbeitssitzung im Mai 2016 mit ausgewählten Mitgliedern. Die Botschaft unterstützt damit das rege Interesse an Madagaskar des Freundschaftvereins Norwegen-Madagaskar („Fikambanana Fifankatiavana Norvezy Madagasikara“ VNM) –), der dieses Treffen mit Madagassen der Diaspora, norwegischen Aktivisten und Freunden, Vertretern des Außenministeriums und des NORAD, mit dem Honorargeneralkonsul, mit ökonomischen und touristischen Fachexperten sowie mit dem ehemaligen norwegischen Botschafter auf Madagaskar (2008 bis 2011)  organisiert hatte.

Am Samstag, 25. März, bestand das Programm aus zwei Präsentationen (von der Geschäftsträgerin a.i. der Botschaft und einer Vertreterin des norwegischen Außenministeriums), und sechs weiteren Vorträgen, gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit dem Ziel, einerseits die Vorzüge und Potentiale Madagaskars hervorzuheben, und andererseits Mittel und Wege für seine Entwicklung zu finden. Später wurde gemeinsam ein Abendessen im PS Hotel, eingenommen, ein solidarisches Hotel zur professionellen Wiedereingliederung von ehemaligen Gefangenen und gesellschaftlich Ausgestoßenen.

Mit den nächsten Arbeitsschritten sollen die Anstrengungen verdoppelt werden, um die Mobilisierung aller Beteiligten zu gewährleisten und die früheren bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern mit einer direkten Beteiligung der Bevölkerung wiederherzustellen. Auch die madagassische Gemeinschaft wurde dazu aufgerufen, ihr Engagement für den Entwicklungsprozess des Landes zu verstärken.