Dieser schöne sonnige Tag hat im Centre français de Berlin einigen tausend Berlinern ermöglicht, innerhalb weniger Stunden in die verschiedenen französischsprachigen Länder durch die „Fête des Francophonies 2019“ unter dem Motto „Solidarität unter den Kulturen“ zu reisen.

In diesem Jahr hatten die Schweiz und Burkina Faso die gemeinsame Präsidentschaft inne. 35 Mitglieder- und Beobachterbotschaften der Organisation haben sich für die kulturelle, wirtschaftliche, touristische und kulinarische Förderung ihres Landes eingesetzt. Der Erfolg des Informations- und kulinarischen Standes von Madagaskar muss nicht mehr nachgewiesen werden, da der Andrang der Besucher auf den Stand während der gesamten Veranstaltung groß war.

Verschiedene Aktivitäten prägten diese Veranstaltung, um alle zufrieden zu stellen: Schmink-, Tanz- und Musikworkshops, Geschichten und Illustrationen für Kinder, eine RFI-Clubdebatte zum Thema „Solidarität zwischen den Kulturen, was sind die Bedingungen eines solidarischen Austausches?“, Filme, Zeichentrickfilme, Konzerte, Fotoausstellungen sowie eine Animation von zwei DJs. Das gesamte Spektrum der Aktivitäten begeisterte und verzauberte die Öffentlichkeit bis zum Morgengrauen. Die Quizfragen interessierten besonders Kinder und Jugendliche, die Finalisten und Gewinner wurden mit Preisen aus jedem Land, einschließlich Madagaskar, belohnt.

Vor und nach den offiziellen Eröffnungsreden belebten Musikgruppen aus der Schweiz und Burkina Faso die Szene und mobilisierten die beiden Botschafter, um sich herzlich am Tanz zu beteiligen.

Madagaskar hat schon immer sehr aktiv an dem Fest und der Förderung der Frankophonie in und um Berlin teilgenommen. Dies ist außerdem der richtige Zeitpunkt, Madagaskar jungen Deutschen bei einer Präsentation der Großen Insel direkt in den Schulen vorzustellen. In den kommenden Monaten sind noch Schulbesuche geplant.

Schließlich war der Tag eine großartige Gelegenheit, die offizielle Eröffnung der „Maison des Francophonies“ anzukündigen, die in der madagassischen Kultur einem „Tsimialonjafy“-Begegnungszentrum entsprechen würde, das allen gehört, allen offen steht und eine Plattform, einen Treffpunkt für Menschen und Kulturen bietet.