Die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit standen in diesem Jahr unter dem Motto „Nur mit euch“. Die Bundeshauptstadt Berlin stand als wichtigster Schauplatz der Geschichte besonders im Mittelpunkt, dies wurde in einem Film mit dem Titel „Meilensteine auf dem Weg zur deutschen Einheit“ von unterschiedlichen engagierten Akteuren aller Ebenen, zusammengefasst.

Die anderen Facetten Berlins wurden auch durch Filme hervorgehoben, in denen drei Schauspieler die Gesichter der Gesellschaft und indirekt die Gesichter Berlins darstellten.

In der Rede des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, der nicht zuletzt zugleich auch Senatsvorsitzender ist, sprach dieser von der Notwendigkeit, über die Ost-West-Einheit hinauszugehen und hart auf die Einheit aller Deutschen  hinzuarbeiten: für soziale Einheit, für Inklusion und dafür, dass alle Besucher und Einwohner Berlins sich heimisch fühlten, in Frieden und mit Lebensfreude zusammen lebten.

Der Präsident des Deutschen Bundestages betonte, dass zwar die Mehrheit regiere, die Minderheit jedoch gesetzlich geschützt sei. Darüber hinaus müssten alle Interessengruppen ständig daran arbeiten, Einheit und Inklusion zu gewährleisten und niemals etwas für selbstverständlich halten.

Die Feierlichkeiten wurden umrahmt von klassischen musikalischen Musikbeiträgen, wobei Musik ein starkes Symbol für Berlin ist, ganz zu schweigen von den Stimmen der Ausgeschlossenen und Schwachen, die unter den Kronleuchtern der Kuppeln und Paläste ertönten.

Soziale Einrichtungen wie die Bahnhofsmission erhielten eine besondere Ehre, und die Kollekte bei dem Ökumenischen Gottesdienst wurde für ihre Aktionen gesammelt. Nach den Ansprachen in der Staatsoper wurde auf dem Bebelplatz die Nationalhymne von Bürgern gesungen, die sich für ein vereintes Deutschland, Europa und die Welt zusammenschlossen.