Dies war das Motto, das dieses Jahr im Rahmen der Feierlichkeiten zum 29. Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 in Kiel, der Hauptstadt des Landes Schleswig-Holstein, gewählt wurde.

Der Geist soll positiv sein, indem Lösungen vorgeschlagen werden, anstatt sich auf die Ursachen oder die Verantwortlichen für die aktuellen Probleme der „spaltenden Angst“ zu konzentrieren oder zu beklagen, unter anderem Nationalismus, nicht-konstruktive Kritik am Staat, die sich an Staatsbeamten richtet, die die Pflicht haben, die Bedingungen für ein Leben in Freiheit für jeden Bürger zu schaffen.

Auf der anderen Seite sollte jeder die Freiheit genießen und gleichzeitig täglich zur Rechenschaft gezogen werden.

In den Reden wurde daran erinnert, dass die deutsche Einheit angesichts des Gefühls der Ungleichheit und einer gewissen Unzufriedenheit täglich aufgebaut werden soll.

Die Teilnahme höchster politischer und regionaler Persönlichkeiten (Bundespräsident, Bundestagspräsident, Bundeskanzlerin, Bundesratspräsident, Verfassungsschutzpräsident, religiöse Autoritäten und Gemeinschaftssolidarität) ist in der Tat Ausdruck einer gemeinsamen Front angesichts der aktuellen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem 70. Jahrestag des Grundgesetzes, dem 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls und dem drohenden Aufstieg von Nationalismus und Extremismus, eine Form der Angst, unter der man leidet, die zu jeder Zeit und auf allen Ebenen eine mutige Entscheidung erfordert. Nach dem madagassischen Sprichwort: „atsipy ny tady eo an-tandroky ny omby, atsipy ny teny ao am-pon’ny mahalala“. Kontextuelle Übersetzung: „Wir sensibilisieren diejenigen, die sich dessen bereits bewusst sind“.

Es lebe die Einheit und Solidarität!