Zwölf Botschafter, Leiter diplomatischer Missionen und Mitglieder von Botschaften der SADC-Länder (Southern African Development Community) besuchten das Unternehmen Riela, ein 1972 gegründetes großes landwirtschaftliches Familienunternehmen, das in Osteuropa und auch in Afrika vertreten ist. Das Unternehmen befindet sich in Riesenbeck, in Nordrhein-Westfalen, wobei die nächstgelegene bekanntere Stadt Osnabrück in Niedersachsen ist mit ihren typischen Giebelhäusern.

Diese gemeinsame Dienstreise zielte darauf ab, Vorteile für die Mitgliedstaaten zu ziehen, indem zahlreiche Treffen stattfanden, mit denen der Partnerkreis ausgeweitet wurde. Dabei stand das Bestreben nach Programmen bzw. Trägerprojekten für die schwächste Mehrheit der SADC-Mitgliedstaaten im Vordergrund.

Bekannt ist, wie wichtig die Landwirtschaft für die Entwicklung der SADC-Mitgliedsländer und Afrikas im Allgemeinen ist, und Rielas Pragmatismus sowie sein effizientes Anbausystem (auf dem derzeitigen Niveau) passen perfekt zu diesem Entwicklungsziel. In der Tat müssen zunächst Lösungen gefunden werden, um die Verluste nach der Ernte (schätzungsweise etwa 60%) zu verringern, indem Maschinen für die Trocknung und die Konservierung von Produkten, die Ausbildung junger Menschen und den Transfer von Technologien bereitgestellt werden, bevor eine „große grüne Revolution“ beginnt.

Das endgültige Ziel ist es, die Nahrungsmittelselbstversorgung von Afrika zu gewährleisten; dazu ist notwendig, die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu erfüllen, anstatt nach Europa zu exportieren, was zu erheblichen Verlusten und zusätzlichen Kosten für Verpackungen und Exportverfahren führt.

Für die Zukunft strebt die Gruppe an, Pilotprojekte in jedem Land auszuhandeln, als Bestätigung dafür, dass eine Art „pragmatische“ Entwicklung von Grund auf mit speziell hierfür beauftragten Personen und Akteuren vor Ort auf beiden Seiten funktionieren kann. Vor diesem Hintergrund werden Zentren, die drei Aufgaben umfassen, eingeführt: Wissens- und Schulungstransfer, Agrargeschäfte mit einem Ausgangspunkt für den Zugang zu Mechanisierung, Innovationszentren als Inkubatoren von Managementmodellen.

Riela als echtes Vorführmodell in größerem Massstab. Bei den Besuchen der Werke und der Lieferungsorte von Fertigwaren äußerte außerdem Herr Karl-Heinz Knoop, der Besitzer, seinen Wunsch, mehr „Lastwagen“ nach Afrika zu schicken. Seit 15 Jahren bereist er Afrika und beabsichtigt nun, bei seinem nächsten Aufenthalt auf das Land gehen, wo die „wirklichen“ Bedürfnisse am meisten spürbar sind.

Tatsächlich ist Riela (Rieseberg Landmaschinen) eine Firma wie keine andere, dies schon allein wegen ihrer großzügigen Beiträge zur Entwicklung eines Ausbildungszentrums in Tansania. Dies ist ein vorbildliches Unternehmen mit dem neuen Ziel, über den reinen Profit hinauszugehen.

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