Zwei Veranstaltungen: Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Afrikas grüne Zukunft? Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz auf dem afrikanischen Kontinent“ bei der Friedrich-Ebert-Stiftung am 26. November 2018 und eine Preisverleihung am 27. November im Allianz Forum rückten den Gewinner aus Tanzania (Gerard Bigurube) und den madagassischen Gewinner (Clovis Razafimalala) ins Rampenlicht. Die Preisverleihung 2018 der Deutschen Afrika Stiftung wurde sowohl von der Zivilgesellschaft, Vertretern der deutschen Behörden, politischen und wirtschaftlichen Akteuren, afrikanischen Botschaften und Vertretern der madagassischen Diaspora als auch von Akteuren vor Ort in hohem Maße durch ihre Anwesenheit gewürdigt.

Neben der eigentlichen Preisverleihung an die Preisträger durch den Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble war die Feierlichkeit zugleich eine Austauschplattform, sowie ein Aufruf, eine Sensibilisierung für gemeinsame Aktionen zum Schutz geschützter Arten und für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Natur und der Umwelt, Bereiche, die für die deutsche Zusammenarbeit in Madagaskar nicht unwichtig sind.

Für die Unterhaltung sorgte am Abend des 27. November der bekannte madagassische Künstler Eric Manana, begleitet von Jenny Fuhr und zwei weiteren madagassischen Musikern aus der Band La Troupe. Drei ihrer Lieder: „Voninkazo adaladala“, „Zakelina“, „Tambazako“ reichten aus, um das Publikum zu fesseln. Neben den „ray aman-dreny“, den in Berlin lebenden Verbandspräsidenten, kamen auch aus dem gesamten Bundesgebiet zahlreiche Madagassen, um einen von ihnen zu ehren, der im Rampenlicht stand, und zwar aus München, Göttingen und Bonn. Zur Veranstaltung kamen auch deutsche Beamte aus anderen Städten.

In den Reden wurde die Bedeutung der Umwelterziehung wurde betont, ebenso wie die Notwendigkeit der Bereitstellung angemessener Mittel für die Erhaltung und insbesondere das Engagement und die politische Bereitschaft der Staaten, die natürlichen Ressourcen, die Biodiversität und das Ökosystem zu schützen.