Madagaskar setzt sich in seiner neuen Vision und Politik für das Prinzip des Reichtums durch Vielfalt und Kultur ein. So vertrat die Gruppe „FeoCoustic“ (wortwörtlich übersetzt: „der mit dem Gehörsinn verbundene Ton“) die madagassischen Kulturen bei diesem Karneval der Kulturen am 8. Juni eine Stunde lang vor einem breiten und begeisterten Publikum. Dies in einem festlichen Rahmen, der die multikulturelle Vielfalt mit kulinarischen Genüssen und kulturellen Darbietungen hervorhob.

Zur Geschichte: Was 1996 als politisches Statement gegen fremdenfeindliche Ausschreitungen beginnt, ist noch heute ein Fest der Weltoffenheit. Mit dem kunterbunten Straßenfest und einem fröhlichen Umzug feiert Berlin seine kulturelle Vielfalt. Anfangs kamen mehrere zehntausende Liebhaber des Karnevals für das Festival in die deutsche Hauptstadt. Innerhalb von 20 Jahren hat sich die jährliche Besucherzahl jedoch auf rund eine Million erhöht. Jedes Jahr zu Pfingsten verwandelt sich Kreuzberg in eine Karnevalshochburg: Hunderttausende Menschen versammeln sich auf Berlins beliebtestem Straßenfest. Der Höhepunkt der Festlichkeiten ist dabei der farbenprächtige Straßenumzug mit über 4.000 Teilnehmern aus allen Teilen der Erde. (Quelle: Visit Berlin).

Die madagassische Show ging über die wörtliche Bedeutung des Namens der Band hinaus, denn die Entwicklung des Gehörsinns fördert das gegenseitige Verständnis, und durch grenzenlose Musik springt der Funke. Tanzen war nicht verboten, so dass einfache Passanten, die in der Nähe der animierten Bühne vorbeigingen, dies sich nicht nehmen ließen. Sowohl die Zusammensetzung des Teams als auch die Lieder und Rhythmen und das Publikum, das sehnsüchtig auf den Auftritt gewartet hatte, stellten die verschiedenen Regionen der Großen Insel dar und spiegelten diesen kulturellen Reichtum und diese Vielfalt wider. Der Erfolg der Veranstaltung ist auch verschiedenen Partnerschaften mit Deutschen und Afrikanern zu verdanken, die für gute Unterhaltung auf der Bühne „Black Atlantica“ gesorgt haben.