Die weniger „offiziellen“ Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag fanden am Samstag, 29. Juni 2019, in Berlin, Hamburg, Oslo, Wien und anderen Städten, die unter der Zuständigkeit der in der Bundesrepublik Deutschland akkreditierten Botschaft von Madagaskar stehen, statt.

In Zusammenarbeit mit der Botschaft Madagaskars reisten madagassische Staatsangehörige und Freunde gemäß den verschiedenen Organisationsformen, die von den Hauptorganisatoren, und zwar dem Konsul in Norwegen, den Bezugspersonen in Hamburg und Wien, dem Sozial- und Sportverein in Berlin übernommen wurden, in großer Zahl an.

Die Dynamik, der Enthusiasmus und die Solidarität aller trugen wesentlich zum Erfolg dieses Tages bei. Die Stimmung war gut, die Treffen boten auch über die festliche Atmosphäre hinaus Gelegenheit zum Austausch und zur Beratung, eventuell auch zur gegenseitigen Hilfe.

In Berlin teilte Herr Andriamilaitso Andriamarozara, Präsident des „Madagasikara Sozialsportvereins Deutschland“ (MSD e.V.), eines madagassisch-deutschen Sozialsportvereins, der sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen zusammenzubringen und Austauschplattformen und Zentren für Aktionen anzubieten, in seiner Rede seine Überzeugung vom Wert der Selbstlosigkeit mit, da er selbst von der kostenlosen Förderung eines Professors während seines Studiums profitierte.

Die Geschäftsträgerin a.i. der Botschaft von Madagaskar betonte in ihrer Rede in Berlin die Bedeutung von Solidarität und Einheit. Sie empfahl den Teilnehmern mit größerer Sensibilität, die Kräfte zu bündeln, um gemeinsame Projekte zu konkretisieren, Madagaskar bekannter zu machen und sich insbesondere zum Ziel zu setzen, jungen Menschen im Heimatland Hilfe und Unterstützung zu leisten, die nach Deutschland kommen wollen oder vor Ort eine bessere Zukunft suchen.

In Berlin boten zwei Gruppen musikalische Darbietungen: Madagaskar’Art und Feocoustic. Die abwechslungsreiche Musik der Großen Insel begeisterte das junge Publikum bis in die frühen Morgenstunden.